Ausstrahlungsdatum: Freitag, 23. Juni 2017, 22.25 Uhr, SRF 1

Die Altersvorsorge 2020 kommt Ende September vors Volk. Die Reform soll dafür sorgen, dass unser Rentensystem gesichert und auch die junge Generation einmal eine Rente erhalten wird. Aber will die das Massnahmenpaket überhaupt? Jonas Projer leitet die Diskussion in der «Arena».

Mit Ach und Krach hat sich das Parlament dazu durchgerungen, das Volk über die Altersvorsorge 2020 entscheiden zu lassen – im September kommt diese zur Abstimmung. Die geplante Reform würde bei den Pensionskassen den Umwandlungssatz senken, Neurentner erhielten dafür 70 Franken mehr AHV. Zusätzlich gäbe es für eine Übergangsgeneration (Personen ab 45 Jahren) eine Besitzstandsgarantie: Ihre Rente aus der Pensionskasse würde trotz niedrigerem Umwandlungssatz nicht sinken.

Heisst das, dass bei dieser Reform vor allem die Jungen die Zeche zahlen – ohne Garantie, dass auch ihre eigenen Renten sicher sind?

Gleichzeitig haben Junge aber auch noch genügend Zeit, ihre Altersvorsorge aufzubauen. Und diese Reform hat viele Facetten: Neu können auch Leute mit kleineren Einkommen in die Pensionskasse einzahlen – und das sind oft Junge und Frauen, die Teilzeit arbeiten. Sie wären also in Zukunft besser abgesichert. Und die Stärkung der AHV bedeutet in der Praxis vor allem eines: mehr Solidarität.

Ist diese Reform also ein Fortschritt für alle, die auf die AHV angewiesen sind – wie zum Beispiel viele Frauen?

Und was passiert, wenn die Reform abgelehnt wird?

Zu diesen Fragen begrüsst Jonas Projer in der «Arena»:
Ruth Humbel, Nationalrätin CVP/AG
Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige
Benjamin Fischer, Präsident JSVP
Hans Stöckli, Ständerat SP/BE